Pickelmale - Gezielte Hautpflege & Geduld

Pickelmale können als postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) oder postinflammatorisches Erythem (PIE) auftreten. Die Unterscheidung ist wichtig, da beide Formen unterschiedliche Ursachen haben und daher eine unterschiedliche Pflege benötigen. PIH entsteht durch eine erhöhte Melaninproduktion und zeigt sich als dunkle bis braune Flecken. PIE hingegen äußert sich als rötliche bis violette Verfärbungen, die durch entzündungsbedingt erweiterte Blutgefäße verursacht werden. Während bei PIH die Regulierung der Melaninproduktion und die Aufhellung der Verfärbungen im Fokus stehen, liegt bei PIE der Schwerpunkt auf der Beruhigung der Haut und der Unterstützung der Hautregeneration. Mit den passenden Wirkstoffen und konsequentem Sonnenschutz können Pickelmale sichtbar gemildert werden.

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Wenn Deine Pickelmale trotz der Verwendung von geeigneten Wirkstoffen nicht verblassen, kann das mehrere Gründe haben. Pickelmale benötigen Zeit, um zu verblassen, daher müssen die Wirkstoffe kontinuierlich eingesetzt werden. Auch täglicher Sonnenschutz mit mindestens SPF 30 ist unerlässlich, da UV-Strahlung die Melaninproduktion anregt und die Heilung verzögert​. In manchen Fällen sind die Pigmentflecken tiefer in der Haut verankert, was bedeutet, dass oberflächliche Behandlungen weniger effektiv sind. Hier könnten stärkere, Behandlungen wie chemische Peelings, Mikrodermabrasion oder Lasertherapie notwendig sein. Liegt die Ursache Deiner Pigmentflecken nicht bei einer Überproduktion von Melanin, sondern bei geschädigten Blutgefäßen, sollte der Fokus Deiner Pflegeroutine auf der Beruhigung Deiner Haut und der Unterstützung der Gefäßheilung liegen, statt auf aufhellenden Produkten.

Die Dauer, bis Pickelmale verblassen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art der Verfärbung, dem Hauttyp und der gewählten Behandlung. Pickelmale in Form von PIE (postinflammatorisches Erythem) können mehrere Monate bis Jahre bestehen bleiben, da sich die Gefäße nur langsam regenerieren. Bei konsequenter Anwendung entzündungshemmender und regenerierender Wirkstoffe können erste Ergebnisse nach 4–8 Wochen sichtbar werden. Bei Pickelmalen in Form von PIH (postinflammatorische Hyperpigmentierung) spielt die Tiefe der Pigmentierung und die Sonneneinwirkung eine große Rolle. Mit einer gezielten Pflege sind erste Verbesserungen soft nach 4–12 Wochen erkennbar. Geduld und eine sorgfältige Hautpflege sind hierbei entscheidend, um langfristig ein ebenmäßigeres Hautbild erzielen.

Pickelmale oder Akne-Narben?

Es ist wichtig, zwischen Pickelmalen und Akne-Narben zu unterscheiden, da beide unterschiedlich behandelt werden. Pickelmale sind flache, verfärbte Flecken, die keine strukturellen Veränderungen der Haut verursachen. Sie sind also rein ästhetisch und beeinträchtigen die Hautoberfläche nicht. Akne-Narben hingegen sind tiefere Hautschäden, die als Folge schwerer Akne auftreten können. Sie sind meist durch eine Veränderung der Hauttextur gekennzeichnet, wie Vertiefungen oder Erhebungen, die sich nur schwer behandeln lassen. Während Pickelmale mit der Zeit verblassen können, erfordern Akne-Narben oft intensivere Behandlungen wie Microneedling, Lasertherapie oder chemische Peelings.

Pickelmale verblassen lassen

Pickelmale, in Form von postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH) und postinflammatorischem Erythem (PIE), können das Hautbild beeinträchtigen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Hautpflege lassen sich beide Arten von Pickelmalen effektiv reduzieren. Der Schlüssel liegt in den richtigen Wirkstoffen, die gezielt auf die jeweiligen Ursachen eingehen. Eine milde Gesichtsreinigung ist dabei der erste Schritt. Bei Pickelmalen als PIE sind Wirkstoffe wie Panthenol, Allantoin, Squalan, Peptide sowie Centella Asiatica und Azelainsäure hilfreich. Der Fokus liegt auf der Hautberuhigung und Heilung der Gefäße. Pickelmale als PIH benötigen hingegen aufhellende Wirkstoffe wie Niacinamid, Kojic Acid Dipalmitat, Vitamin C und Azelainsäure. Zusätzlich fördern chemische Peelings die Hauterneuerung und tragen Pigmentansammlungen ab. Auch Retinol ist ein effektiver Wirkstoff, der die Zellerneuerung beschleunigt und Pickelmale als PIH schneller verblassen lässt. Besonders wichtig ist der Abschluss Deiner Routine. UV-Strahlen können Pickelmale dunkler machen und ihre Heilung verzögern. Ein täglicher Sonnenschutz mit mindestens SPF 30 ist daher unerlässlich, um weitere Verfärbungen zu verhindern und bestehende Flecken schneller verblassen zu lassen. Möchtest Du beide Pickelmalarten gleichzeitig behandeln, kannst Du in Deiner Pflegeroutine beruhigenden, regenerierenden und aufhellenden Wirkstoffe kombinieren.

Dont's bei der Pflege von Pickelmalen

Es ist ratsam, eine gezielte und abgestimmte Routine mit nur wenigen, aber wirksamen Produkten zu verwenden. Zu viele Wirkstoffe auf einmal zu kombinieren, wie Retinoide, Vitamin C, Säuren und aufhellende Produkte, kann die Haut überfordern und zu Irritationen führen. Das kann die Pickelmale nicht nur dunkler machen, sondern auch die Hautbarriere schädigen, was die Heilung verzögert. Auch mechanische Peelings mit groben Körnern oder eine zu häufige Anwendung chemischer Peelings können die Haut reizen und Entzündungen verschlimmern. Das führt nicht nur zu weiteren Hautproblemen, sondern kann auch Pickelmale noch dunkler machen. Ein häufiges "Don’t" ist es auch, den Sonnenschutz zu vergessen. UV-Strahlen verstärken sowohl Pickelmale in Form von PIE (postinflammatorisches Erythem) als auch in Form von PIH (postinflammatorische Hyperpigmentierung). PIE-Flecken können länger bestehen bleiben, und PIH kann durch die verstärkte Melaninproduktion dunkler werden.